ab Mai




nur die Besten in Ihrer Luminanz | fine location

   
Grauer Burgunder / Schmitt-Weber / Perl-Saarland


Für das saarländische Spitzenweingut Schmitt-Weber ist der Grauer Burgunder das Aushängeschild mit dem schon viele internationale Preise gewonnen wurden. Der Wein ist harmonisch, gehaltvoll mit anhaltender Frische.  Duftet nach weißen Blüten und reifer Birne.


Kallfellz / „Schiefergeheimnis“ / Mosel / Deutschland

Das Weingut umfasst derzeit etwa 50 Hektar Rebfläche. Ein großer Teil davon liegt in mineralienreichen Schiefersteillagen, die zu den besten der Welt zählen. Das Motto des Weinguts lautet: „Vom Idealisten für den Individualisten“. Dahinter steht die Überzeugung, dass guter Weinbau nur mit viel Fleiß und ehrlichem Handwerk gelingt und Kenner die Früchte dieser Arbeit wirklich schmecken können.
Das „Schiefergeheimnis“ ist ein wundervoller, erfrischend saftiger Wein. Im Duft wird seine feingliedrige Frucht von einer zarten Schiefermineralik getragen. Im Geschmack harmonisch trocken schmeckend, mit zarter Säure und anregendem Schieferspiel. Jeder Wein ist ein Geheimnis und wartet darauf entdeckt zu werden.

Cisterzienser Weingut Michel / Chardonnay-Riesling / Rheinhessen / Deutschland
Anno Domini 1173

…wurde vom Cisterzienser Kloster Otterberg (selbst? ein Tochterkloster vom wohl weltberühmten Kloster? Eberbach) für die weltlichen Güter und Liegenschaften ?das Wein- und Hofgut in Heßloch gegründet. Gemäß? den Ordensregeln erarbeiteten die »weißen Mönche« für ihren eigenen Unterhalt Brot und Wein – und zwar? so hervorragend, dass sie schon wenige Jahre später ?ihren Wein, in alle Herren Länder exportierten.
Chardonnay und Riesling: Volumen und samtene Fülle vermählt mit frischer, fruchtiger Spritzigkeit. Nicht einfach nur ein Cuvée – nein, eine Marriage! Passt hervorragend zu etwas kräftigeren Vor- und Hauptspeisen, die einen vollmundigen Begleiter suchen.

Selva Capuzza / Lugana „San Vigilio“ / Lombardei / Italien
Der Ursprung des Weingutes findet sich in der 1908 gegründeten Landwirtschaft namens "Hirundo". Der heutige Name "Selva Capuzza" entwickelte sich aus den hier in großer Anzahl vorkommenden Schwalben (=Selva) sowie den kapuzenartig hügelig (=Capuzza) angelegten Weinbergen.Seit 1917 ist Selva Capuzza im Besitz der Familie Formentini.Der Familiebetrieb wird in vierter Generation geleitet.
Während Luca Formentini für den ökologischen Weinausbau verantwortlich ist, führt Fabio Formentini das angeschlossene eigene Gutsrestaurant.
Von den Trauben der 15 bis 18 Jahre alten Trebbiano di Lugana Rebstöcken wird dieser klassische Lugana gekeltert. Nach der Handlese und einer sanften Gärung wird der Wein im Stahlfass ausgebaut. Der strohgelbe Wein mit seinen grünen Reflexen duftet frisch nach Zitrus und Äpfel. Im Mund setzen sich diese frisch-lebendigen Aromen fort und enden mit einer feinen Säure und salzigen Noten. Ein Wein, der Gardasee-Feeling erweckt: Jung, frisch und süffig.

Figuiere / Le Saint André / Provence / Frankreich
Guter Rosé ist so selten wie guter Wein. Hier spielt der Jahrgang vor allem für den Stil eine Rolle, weniger für die Qualität. Die ist ausschließlich abhängig vom Winzer. Der Jahrgang 2016 zeichnet sich fast überall in der Provence durch relativ helle Farbe aus. Kein einfacher Jahrgang für die Winzer. Er fiel, wie bei uns in Deutschland auch, extrem heterogen aus. Hagelschäden, unerwartete Stürme, enorme Feuchtigkeit und alle Arten von Befall machten es den Winzern nicht leicht. Kein Jahrgang für die Jahrgangstabelle also, sondern ein Jahr der guten (und schlechten) Winzer. Da die für Rosé entscheidende Information in der Beerenschale steckt, prägt sie in ihrer Zusammensetzung, Dicke und Reife Farbe und Phenolstruktur und damit den Jahrgangseinfluss.
Hier ein Spitzen-Rosé aus Bioproduktion, wie ihn nur die Provence, das Mutterland guten Rosés, hervorzubringen imstande ist. Mourvèdre, Cinsault und Grenache von den ältesten Reben einer legendären Bio-Domaine, deren Rosé für unnachahmliches Spiel, Tiefgang und Finesse ebenso sorgt, wie für sehnsüchtig machende Sommerfrische. Figuières Rosé von alten Reben lebt jahrgangstypisch von zarten Gerbstoffen, die ihn wie ein Hauch durchziehen und ihm auf der Zunge animierend zart herbe Bitterkeit verleihen. Er bietet unvergleichliches Trinkvergnügen mit pikantem Tiefgang und jenem feinherben Rückgrat und »Sex«, den man von gutem Rosé nun mal erwartet. Die biologisch zertifizierte Domaine Figuières steht seit Jahrzehnten für exzellente Weine, die nicht der sterilen Technikretorte so vieler provençalischer Weingüter entstammen.
Provençalische Rose-Farbtönung, wie sie animierender kaum sein kann. Fast wie ein Weißwein mit zarter Tönung. Typisch für 2016 steht sie für die Finesse dieses Weines, der ausschließlich von alten Reben ( Mourvèdre, Cinsault und Grenache) gekeltert wurde, deren Trauben sorgfältig von Hand gelesen und extrem schonend verarbeitet wurden. Die zart ausgefallene Tönung deutet an, daß er aus schonender Direktpressung gewonnen wurde und steht für besondere Duftigkeit und Persistenz, die nicht umsonst legendären Ruf im Süden Frankreichs genießt, wo man den Wein auf den Karten der besten Restaurants von der Côtes d´Azur bis ins Roussillon finden. Er begeistert mit duftiger Transparenz und Delikatesse, mit feinherber Trockenheit, die mit zarter Beeren- und Kräuterwürze spielt und mit einer Frucht, die in salziger Frische am Gaumen ausklingt. Ein großer Rosé mit Tiefgang und Komplexität, der nachhaltig erfrischt. Spätestens wenn die Tage richtig heiß werden, kann man sich der Lust auf seinen herben Charme nicht mehr erwehren. Dabei zeigt er sich als feiner, leiser und delikater Rosé, der im Sommer höchste Ansprüche erfüllt und im Winter die Sehnsucht nach Sommer, Sonne und Wärme zu schüren versteht. Ein Rosé, der Sie übrigens über die kommenden 5 Jahre erfreuen wird. Qualität wie diese muß nicht binnen eines Sommers getrunken sein. Keine Eintagsfliege, sondern Spitzen-Rosé mit Zukunft und Vergangenheit.

Cape Moby / Red / Walker Bay / Südafrika.
Der Cape Moby Red ist eine symphatische und kraftvolle Rotweincuveé. Das Weingut liegt im Western Cape nicht unweit von einer Bucht im Ozean entfernt wo die Wal, in der Paarungszeit, zueinanderfinden. Vertreten sind Shiraz, Cabernet Sauvignon, Merlot und ein kleiner Teil Pinotage. Reifen dürfen diese Trauben in Sanddünen die zugleich sehr kalkreich sind. Schaut man sich den Wein an, so stellt man ein kräftiges und sattes Rubinrot fest, welches die Sinne auf mehr hoffen lässt. Diese ausdrucksstarke Farbe ist der Kaltmazeration zu verdanken. Den Traubenschalen wird in vier Tagen alles abverlangt. In Nase finden sich feine Anklänge von gerösteter Mandel und Zedernholz. Geschmacklich trifft man auf saftige, heimische und reife Früchte wie zum Beispiel Pflaume und Kirsche, erklären lässt sich dies durch den biologischen Säureabbau in den Holzfässern. Diese sind zweit-und dritt Belegungen in amerikanischen und französischen Eichenholzfässern. Die Apfelsäure, die adstringierend wirkt, wird in Weinsäure umgewandelt. Das Ergebnis ist fruchtig und weich, aber nicht marmeladig. Dieses Spektrum wird unterstrichen von vanilligen Noten. Im Abgang hält der Cape Moby Red lange an, die Tannine sind sanft eingebunden.

Finca San Martin / Crianza / Rioja / Spanien
Dieser 100%-ige Tempranillo stammt von Weinbergen rund um das Weingut Torre de Oña - einem Tochter-Unternehmen der La Rioja Alta S.A. Die Parzellen der Finca San Martín liegen in Páganos- Laguardia, einem kleinen Ort in der Region Rioja Alavesa. Unterhalb des Kantabrischen Gebirges findet man auf bis zu 800 m Höhe noch karge, tonhaltige Kalkböden, weshalb diese Region als perfekte Heimat für die Tempranillo-Traube gilt. Die hohe Wasserspeicher-Qualität des Bodens - bei nur etwas mehr als 400 mm Niederschlag im Jahr - und die Vielzahl der Sonnenstunden - bis zu 2.800 h pro Jahr - lassen die Trauben perfekt reifen und ergeben feinwürzige, fruchtklare Rotweine mit einer leicht pikanten Note.
Im Glas zeigt sich der La Rioja Alta Finca San Martin mit einer dunklen, kirschroten Farbe und violetten Reflexen. Die frischen, fruchtig-würzigen Aromen erinnern an Schwarzkirschen, Brombeeren, Heidelbeeren, mediterrane Kräuter, Veilchen, Süßholz, Vanille, Lakritz, Holzrauch, Pfeffer, Schokolade und Kaffeebohnen. Am Gaumen wiederholen sich diese Aromen und werden durch eine frische Säure, bereits runde Tannine und feine Röstnoten harmonisch begleitet. Der saftige, kraftvolle Körper wird unterstützt von einem moderaten Alkoholgehalt und zeigt einen modernen Rioja-Weinstil. Der Nachhall des Finca San Martin bleibt noch lange am Gaumen haften und animiert.